Großfilialisten

Bäckereisoftware für Großfilialisten mit 30 bis 100 Filialen.

Mark.One steuert Filialen, Backstube, Versand und Großkunden einer Großbäckerei aus einem System: zentrale Artikel und Preise, Serienbestellungen mit Regeln je Filiale, Produktionspläne und offene Schnittstellen.

Kurz gesagt

Mark.One ist eine Bäckereisoftware für Großfilialisten mit 30 bis 100 Filialen. Artikel, Preise und Serienbestellungen werden zentral gepflegt, die Produktionsplanung rechnet Bestellungen in Produktionspläne und Mischplan um, und Versand, Touren, Sammelrechnungen und E-Rechnung laufen im selben System. Eine offene REST-API und Exporte an DATEV, BMD und Abacus verbinden bestehende Systeme.

Auf einen Blick

  • Serienbestellungen mit Einschränkungen je Filiale
  • Produktionsexport an HB-Technik und WinBack
  • E-Rechnung als XRechnung 3.0 (UBL)
  • Offene REST-API mit öffentlicher Dokumentation
  • Hosting in Frankfurt am Main, parallel an drei Standorten

Was brauchen Großfilialisten von einer Bäckereisoftware?

Ein Großfilialist mit 30 bis 100 Filialen braucht eine Bäckereisoftware, die zentral steuert und trotzdem jede Filiale einzeln abbildet: gemeinsame Artikel und Preise, eigene Bestellregeln je Filiale, eine Produktionsplanung für große Mengen und Schnittstellen zu Anlagen, Buchhaltung und Lohn. Mark.One verbindet diese Bereiche in einem System mit einer gemeinsamen Datenbasis.

In einer Großbäckerei arbeiten mehrere Abteilungen mit denselben Zahlen: Verkauf und Filialleitung, Produktion, Versand, Buchhaltung und Personal. Mark.One gibt jeder Abteilung ihre eigene Oberfläche, die Kasse in der Filiale, die Works-App im Versand, das Büro im Browser und die Team-App am Handy, und alle greifen auf dieselben Artikel, Bestellungen und Kunden zu.

Wie steuert die Zentrale viele Filialen?

Die Zentrale steuert in Mark.One Artikel, Preise und Filialbestellungen an einer Stelle, und für jede Filiale gelten trotzdem eigene Serienbestellungen mit eigenen Regeln. So bestimmt das Büro, was eine Filiale bestellen darf, und die Filiale passt nur an, was sie anpassen soll.

Serienbestellungen mit Einschränkungen je Filiale

Jede Filialbestellung hängt in Mark.One an einer Serie, also an den Standardmengen der Filiale. Für jede Serie legt die Zentrale fest, was die Filiale an der Kasse ändern darf: „Keine Artikel entfernen/hinzufügen“, „Keine Mengenänderungen“ oder „Keine Retoureneingabe“. Änderungen an einer Serie speichert das Büro mit „Änderungen ab Datum speichern“, und eine Änderungshistorie macht frühere Stände nachvollziehbar.

Bestellbarkeit und Bestellvorlauf je Artikel

Für jeden Artikel legt die Zentrale in Mark.One fest, ob und wann er bestellbar ist und welcher Bestellvorlauf gilt. So bestellen die Filialen jeden Artikel nur an den Tagen und mit dem Vorlauf, den die Backstube einplanen kann.

Autopilot und Retouren über alle Filialen

Der Autopilot von Mark.One wird je Artikel in der Serie aktiviert und berechnet Mengenvorschläge aus historischen Tageswerten und Filialretouren; Spezialtage stellst du gesondert ein. Im Autopilot Dashboard sieht die Zentrale Abdeckung und Treffsicherheit je Filiale. Die Filialretouren berechnet Mark.One automatisch je Filiale, Tag und Artikel, und mehrere Retourenquoten mit unterschiedlichen Bezugsgrößen zeigen, wo Abschriften entstehen. Details stehen auf der Seite Filialbestellung und Retouren.

Zentrale Artikel und Preise

Artikel, Rezepte, Allergene und Nährwerte pflegt die Zentrale in Mark.One an einer Stelle für alle Filialen. Für Preisänderungen, Rabatte und Aktionen hat Mark.One eigene Funktionen, Preise lassen sich netto oder brutto führen, und der Deckungsbeitrag je Artikel ergibt sich aus Nettopreis minus Stückkosten. Mehr dazu auf der Seite Warenwirtschaft für Bäckereien.

Wie plant Mark.One die Produktion großer Backstuben?

Mark.One rechnet die Bestellungen aller Filialen, Großkunden und des Webshops in Produktionspläne um, von der Bestellung über den Teig bis zum Produktionstag. Daraus entstehen Mischplan, Tafelplan und Stücklisten für die Backstube, dazu kommen Waage und Produktionslager.

Rezepte haben in Mark.One Chargenwerte mit minimaler, maximaler und optimaler Charge. Produktionsausdrucke laufen als Automatisierung und werden zur gewünschten Zeit gedruckt, bevor die Bäcker in die Backstube kommen.

Für die Anlagensteuerung exportiert Mark.One Produktionsdaten an HB-Technik und WinBack. Einen Überblick über die Produktion gibt der Bereich Digitale Backstube, alle Anbindungen stehen auf der Seite Schnittstellen und REST-API.

Wie arbeiten Versand, Touren und Fahrer mit Mark.One?

Im Versand ordnet Mark.One Filialen und Kunden Touren zu, das Team kommissioniert in der Works-App, und die Fahrer arbeiten mit einer eigenen Fahrer-App. So sieht der Versand für jeden Liefertag, welche Ware auf welche Tour gehört.

Beim Kommissionieren zählt das Versand-Team in Mark.One mobil ein, mit dem Smartphone am Handgelenk, und korrigiert Liefermengen bei Fehlproduktionen sofort. Lieferscheine sind digital. Einen Überblick gibt der Bereich Digitaler Versand.

Wie rechnet Mark.One Großkunden und Wiederverkäufer ab?

Mark.One erstellt Rechnungen direkt aus den Bestellungen und fasst sie auf Wunsch zu Sammelrechnungen zusammen: je Kunde, Organisation, Bestellung oder Lieferschein. Für Wiederverkäufer sind die Retouren je Bestellzeile die Grundlage der Abrechnung.

E-Rechnungen erzeugt Mark.One als XRechnung 3.0 im UBL-Format nach EN 16931 und stellt sie zum Download oder Versand per E-Mail bereit; Rechnungen für die Schweiz tragen eine QR-Rechnung. Offene Posten, Mahnungen mit Mahnstufen, SEPA-Lastschrift-Export und automatischer Zahlungsabgleich gehören dazu, Bankkonten verbindet Mark.One in Österreich und Deutschland über finAPI.

Für Abnehmer, die elektronische Lieferavise verlangen, erzeugt Mark.One per Automatisierung EDI-Dateien zu den Bestellungen. Weitere Automatisierungen drucken Bestell-, Produktions- und Etikettenausdrucke, erstellen Rechnungen und den Kassen-Tagesbericht.

Welche Schnittstellen hat Mark.One für Großfilialisten?

Mark.One hat eine offene REST-API mit öffentlicher Dokumentation und fertige Schnittstellen zu Buchhaltung, Lohn, Kartenterminals und Produktionsanlagen. Für Großfilialisten mit eigener IT heißt das: Eigene Auswertungen, BI-Tools und Anwendungen greifen direkt auf die Daten in Mark.One zu.

  • Buchhaltung: Exporte an DATEV, BMD und Abacus.
  • Lohnverrechnung: Exporte für DATEV Lohn, Abacus Lohn und BMD-Stempeldaten, Synchronisierung mit e2n.
  • Kartenzahlung: Anbindung von Kartenterminals über ZVT, hobex und Worldline sowie weitere Anbieter.
  • Produktion: Export an HB-Technik und WinBack.
  • Onlineshop: Import von Bestellungen aus Shopify.

Die REST-API von Mark.One aktivierst du über die Marketplace-App „Open API“, der Zugriff läuft über einen API-Schlüssel mit Rechten je Endpunkt. Die API-Dokumentation ist öffentlich. Alle Anbindungen stehen auf der Seite Schnittstellen und REST-API.

Wie läuft der Umstieg bei vielen Filialen ab?

Auch bei Großfilialisten begleitet eine feste Ansprechperson von Mark.One die Einführung vom ersten Gespräch bis einen Monat nach dem Go-live, danach übernimmt das Support-Team. Zu Beginn legt ihr gemeinsam das Go-live-Datum und einen groben Releaseplan fest.

Stammdaten übernimmt Mark.One mit dem Daten Import Tool: Excel-, CSV- und TSV-Dateien werden per Spaltenzuordnung eingelesen, und über „Abgleich über“ legt das Tool neue Datensätze an oder aktualisiert bestehende. Das gilt für Artikel, Rezepte, Rohstoffe, Lieferanten, Mitarbeiter, Filialen und Kunden; weil bestehende Datensätze aktualisiert werden, lassen sich Daten auch in mehreren Durchgängen einspielen.

Vor, am und nach dem Go-live-Tag ist Mark.One vor Ort in der Bäckerei. Den Ablauf im Detail beschreibt die Seite Wechsel zu Mark.One.

Wie stabil ist Mark.One als Anbieter?

Die Mark.One GmbH wurde 2020 gegründet, ist zu 100 % eigenfinanziert und betreut über 200 Bäckereibetriebe in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Software entstand ab 2015 als Eigenentwicklung für die Familienbäckerei Breuß und wird von 12 Mitarbeitenden in Rankweil und Wien weiterentwickelt.

Mark.One läuft zu 100 % in der Cloud, gehostet in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main und parallel an drei Standorten, mit verschlüsselten Verbindungen. Über die offene REST-API bleiben die Daten des Betriebs zugänglich. Mehr zum Team hinter Mark.One steht auf der Seite Über Mark.One.

Großfilialisten in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Mark.One bildet die Anforderungen an Kasse und Rechnung in allen drei Ländern ab:

  • Österreich: Die Kasse arbeitet RKSV-konform über fiskaly, der DEP7-Export läuft jedes Quartal automatisch. Ein Export für Statistik Austria läuft als Automatisierung. Details auf den Seiten Registrierkasse für Bäckereien und Mark.One in Österreich.
  • Deutschland: TSE nach KassenSichV, DSFinV-K-Kassenabschluss und die Meldepflicht-API laufen über fiskaly. Details auf der Seite Mark.One in Deutschland.
  • Schweiz: Rechnungen tragen eine QR-Rechnung, die Buchhaltung geht bei Bedarf an Abacus. Details auf der Seite Mark.One in der Schweiz.

Welche Pflichten für deinen Betrieb gelten, klärst du mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater; diese Seite ersetzt keine steuerliche Beratung.

Häufige Fragen für Großfilialisten

Wie steuert die Zentrale die Filialbestellungen vieler Filialen in Mark.One?

Jede Filiale bestellt in Mark.One über eine Serie mit Standardmengen. Je Serie legt die Zentrale fest, ob die Filiale an der Kasse Artikel hinzufügen oder entfernen, Mengen ändern oder Retouren eingeben darf. Änderungen speichert das Büro ab einem Stichtag, eine Änderungshistorie macht sie nachvollziehbar.

Wie behalte ich beim Autopilot über viele Filialen den Überblick?

Das Autopilot Dashboard von Mark.One zeigt je Filiale die Abdeckung, also den Anteil der Artikel, die der Autopilot steuert, und die Treffsicherheit der Vorschläge. Aktiviert wird der Autopilot je Artikel in der Serie einer Filiale. Grundlage sind historische Tageswerte und Filialretouren.

Kann Mark.One Produktionsdaten an HB-Technik oder WinBack übergeben?

Ja. Mark.One exportiert Produktionsdaten an HB-Technik und WinBack. Die Daten stammen aus der Produktionsplanung, die Bestellungen über die Teige bis zum Produktionstag durchrechnet. Weitere Anbindungen stehen auf der Seite Schnittstellen und REST-API.

Wie organisiert Mark.One Touren und Kommissionierung im Versand?

In Mark.One werden Filialen und Kunden Touren zugeordnet. Das Versand-Team kommissioniert die Touren in der Works-App und korrigiert Liefermengen bei Fehlproduktionen direkt am Gerät, die Fahrer arbeiten mit einer eigenen Fahrer-App. Einen Überblick gibt der Bereich Digitaler Versand.

Kann Mark.One Sammelrechnungen an Großkunden als E-Rechnung ausstellen?

Ja. Mark.One erstellt Rechnungen aus den Bestellungen und fasst sie je Kunde, Organisation, Bestellung oder Lieferschein zusammen. Als E-Rechnung erzeugt Mark.One eine XRechnung 3.0 im UBL-Format, die du herunterlädst oder per E-Mail verschickst.

Arbeiten Verkauf, Produktion, Versand und Büro in Mark.One mit denselben Daten?

Ja. Mark.One ist ein System mit einer Datenbasis: Die Kasse in der Filiale, die Produktionsplanung, die Works-App im Versand und das Büro im Browser greifen auf dieselben Artikel, Bestellungen und Kunden zu. Ein Bon an der Kasse landet sofort in Büro, Reports und Buchhaltung.

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