Wechsel zu Mark.One

Bäckereisoftware wechseln: so läuft der Umstieg.

Der Wechsel der Bäckereisoftware ist ein Projekt, kein Knopfdruck. Hier steht, wie Mark.One den Umstieg plant, welche Daten übernommen werden und woran du vorher denken solltest.

Kurz gesagt

Der Wechsel zu Mark.One läuft in drei Phasen: Planung, Einführung und Betreuung. Eine feste Ansprechperson begleitet die Bäckerei vom ersten Gespräch bis einen Monat nach dem Go-live. Mark.One übernimmt Artikel, Rezepte, Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter und Filialen per Import, schult das Team und ist am Tag des Go-lives vor Ort.

Auf einen Blick

  • Eine feste Ansprechperson bis einen Monat nach dem Go-live
  • Datenübernahme per Excel-, CSV- oder TSV-Import
  • Go-live mit Mark.One vor Ort in der Bäckerei
  • Danach Support Mo–Sa von 7:30 bis 18:00 Uhr

Wie läuft der Wechsel zu Mark.One ab?

Der Wechsel zu Mark.One läuft in sechs Schritten und drei Phasen ab. Jede Bäckerei bekommt eine feste Ansprechperson, die das Projekt vom ersten Gespräch bis einen Monat nach dem Go-live begleitet.

PhaseSchrittWas passiert
Planung 1. Anforderungen abstimmen Mark.One lernt deine Abläufe kennen, stimmt Module und Funktionen ab und klärt Schnittstellen und die vorhandene Kassenhardware.
Planung 2. Go-live-Datum und Angebot Gemeinsam legt ihr das Go-live-Datum und einen groben Releaseplan fest, dann unterschreibst du das Angebot.
Einführung 3. Rollout Mark.One übernimmt deine Daten, plant die Schulungen für dein Team und richtet Einstellungen und Konfiguration ein.
Einführung 4. Go-live vor Ort Vor, am und nach dem Tag des Go-lives ist Mark.One bei dir in der Bäckerei.
Betreuung 5. Nachbetreuung Einen Monat lang begleitet dich dieselbe Ansprechperson weiter, bis alles rund läuft.
Betreuung 6. Support übernimmt Danach betreut dich das Support-Team von Mark.One dauerhaft.

Welche Daten übernimmt Mark.One aus dem alten System?

Mark.One übernimmt die Stammdaten, die eine Bäckerei für den Start braucht: Artikel, Rezepte, Rohstoffe, Lieferanten, Mitarbeiter, Filialen und Kunden. Die Daten kommen über das Daten-Import-Tool von Mark.One ins System, das Excel-, CSV- und TSV-Dateien einliest.

Beim Import ordnet Mark.One die Spalten der alten Datei den Feldern in Mark.One zu. Bestehende Einträge lassen sich über ein Abgleichsfeld aktualisieren, statt sie doppelt anzulegen. Für unordentliche Listen, Bilder oder PDFs gibt es zusätzlich den KI-Import mit Max Cowork: Er schlägt die Übernahme vor, du prüfst die Vorschläge und führst sie aus.

Wichtig für die Planung: Je sauberer der Export aus dem alten System, desto schneller der Import. Kläre deshalb früh, in welchem Format dein bisheriger Anbieter die Daten herausgibt.

Wie lange dauert der Umstieg?

Die Dauer hängt bei Mark.One von der Zahl der Filialen, den genutzten Modulen und den Schnittstellen ab. Das Go-live-Datum legt ihr in der Planungsphase gemeinsam fest, zusammen mit einem Releaseplan, der zeigt, welche Bereiche wann umgestellt werden. Eine realistische Einschätzung für deinen Betrieb bekommst du im ersten Gespräch.

Was passiert mit der Kassa und der Fiskalisierung?

Beim Wechsel des Kassensystems gelten die Regeln deines Landes. In Österreich wird die neue Registrierkassa mit Signatureinrichtung in Betrieb genommen und mit einem Startbeleg gestartet, die alte Kassa wird außer Betrieb genommen. In Deutschland ist die neue Kasse mit ihrer TSE über ELSTER zu melden. Mark.One bindet die Fiskalisierung in beiden Ländern über fiskaly an.

Details zu den Pflichten je Land stehen auf den Seiten Registrierkasse für Bäckereien in Österreich und Bäckereisoftware für Deutschland. Die Abstimmung mit deiner Steuerberatung ersetzt diese Übersicht nicht.

Kann ich meine Kassenhardware weiter nutzen?

Ob deine vorhandene Hardware mit Mark.One funktioniert, klärt Mark.One im ersten Schritt der Planung. Die Kasse von Mark.One läuft auf Windows, Android und iOS und unterstützt Kartenterminals über ZVT, hobex und Worldline, Bondrucker mit ESC/POS sowie Waagen von Mettler Toledo und GRAM unter Android. Welche Geräte genau unterstützt werden, steht auf der Seite Kassensystem für Bäckereien.

Checkliste für den Umstieg

Diese Punkte solltest du vor dem Wechsel der Bäckereisoftware klären, unabhängig vom Anbieter:

  1. Vertrag des alten Anbieters prüfen: Kündigungsfristen und Laufzeiten, damit sich alte und neue Software nicht unnötig lange überschneiden.
  2. Datenexport anfragen: Artikel, Rezepte, Kunden, Preise und Lieferanten als Excel- oder CSV-Datei.
  3. Abläufe aufschreiben: Wer bestellt wann für welche Filiale, welche Großkunden bekommen Lieferscheine und Sammelrechnungen, wie wird abgerechnet?
  4. Hardware erfassen: Kassen, Kartenterminals, Waagen und Drucker je Filiale.
  5. Schnittstellen auflisten: Buchhaltung, Lohnverrechnung, Onlineshop, Produktionsanlagen.
  6. Go-live-Zeitpunkt wählen: möglichst nicht in der Weihnachts- oder Osterzeit.
  7. Team einplanen: Schulungstermine für Büro, Backstube und Filialen reservieren.
  8. Fiskalisierung vorbereiten: Außerbetriebnahme der alten Kassa und Anmeldung der neuen mit der Steuerberatung abstimmen.

Typische Stolpersteine beim Wechsel

Die meisten Probleme beim Umstieg entstehen nicht in der Software, sondern in der Vorbereitung. Unvollständige oder doppelte Artikel im alten System, Preise, die nur im Kopf der Filialleitung existieren, und Sonderabsprachen mit Großkunden fallen oft erst beim Import auf. Mark.One klärt diese Punkte deshalb in der Planungsphase und nicht am Go-live-Tag.

Ein zweiter Stolperstein ist der Zeitpunkt. Ein Go-live mitten in der Hochsaison lässt dem Team keine Zeit zum Lernen. Mark.One legt das Datum deshalb gemeinsam mit dir fest und ist vor, am und nach dem Go-live in der Bäckerei.

Häufige Fragen zum Wechsel

Wie lange dauert der Wechsel zu Mark.One?

Die Dauer des Wechsels zu Mark.One hängt von Filialen, Modulen und Schnittstellen ab. Das Go-live-Datum und einen Releaseplan legt die Bäckerei in der Planungsphase gemeinsam mit Mark.One fest; eine Einschätzung für den eigenen Betrieb gibt es im ersten Gespräch.

Welche Daten kann ich zu Mark.One mitnehmen?

Mark.One übernimmt Artikel, Rezepte, Rohstoffe, Lieferanten, Mitarbeiter, Filialen und Kunden über ein Import-Tool für Excel-, CSV- und TSV-Dateien. Für unordentliche Listen, Bilder oder PDFs gibt es zusätzlich den KI-Import, dessen Vorschläge du prüfst und freigibst.

Muss ich für Mark.One neue Kassenhardware kaufen?

Nicht unbedingt. Mark.One prüft die vorhandene Kassenhardware gleich im ersten Schritt der Planung. Die Kasse von Mark.One läuft auf Windows, Android und iOS und unterstützt gängige Kartenterminals, Bondrucker und Waagen; was genau unterstützt wird, steht auf der Seite Kassensystem für Bäckereien.

Was muss ich in Österreich beim Kassenwechsel beachten?

In Österreich wird die neue Registrierkassa mit Signatureinrichtung in Betrieb genommen und mit einem Startbeleg gestartet, die alte Kassa wird außer Betrieb genommen. Mark.One bindet die Signatur über fiskaly an; die Details stehen auf der Seite Registrierkasse für Bäckereien in Österreich.

Was muss ich in Deutschland beim Kassenwechsel beachten?

In Deutschland ist die neue Kasse mit ihrer TSE über ELSTER zu melden. Mark.One bindet TSE, DSFinV-K und die Meldung über fiskaly an; mehr dazu steht auf der Seite Bäckereisoftware für Deutschland.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Wechsel zu Mark.One?

Der beste Zeitpunkt für den Wechsel zu Mark.One liegt außerhalb der Hochsaison, also möglichst nicht in der Weihnachts- oder Osterzeit. So bleibt dem Team Zeit für die Schulungen, und Mark.One ist vor, am und nach dem Go-live vor Ort.

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